Das Bundesministerium für Gesundheit informiert:
Prävention hilft
Gesundheitliche Prävention bedeutet Vorbeugung von Gesundheitsschäden und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Dazu gehört auch, die Verschlimmerung einer Krankheit zu verhindern oder einer Pflegebedürftigkeit vorzubeugen.
Aktiv vorbeugen
Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern im Laufe des Lebens erworben. Durch regelmäßige Bewegung, richtige Ernährung und ausreichende Erholung können wir möglichen Erkrankungen aktiv vorbeugen. In der Fachsprache nennt man das "primäre Prävention". Denn wer sich mehr bewegt, gesünder isst und Übergewicht vorbeugt, kann chronische Krankheiten wie Rückenschmerzen oder Diabetes oft vermeiden.
Weniger Gesundheitskosten
Langfristig führt erfolgreiche Prävention nicht nur dazu, dass die Menschen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben führen können, sondern auch zu einer Senkung der Gesundheitskosten. Dies kommt allen Versicherten zugute und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme.
Prävention - ein Stück Lebensqualität
Gesundheit ist nichts Selbstverständliches. Ein gesundes und langes Leben wünschen wir uns alle. Dafür ist nicht nur die Medizin zuständig. Wir können unsere Gesundheit selbst auf vielfältige Weise fördern und erhalten.
Prävention - ein Leben lang
Auch in späteren Lebensjahren lohnt es sich, gesundheitsbewusst zu leben. Eine hohe Lebensqualität ist schließlich in jedem Alter erstrebenswert. Schon jetzt ist jeder vierte Deutsche älter als 60 Jahre. Die Lebenserwartung ist in der Vergangenheit kontinuierlich gestiegen, und so wird der Anteil der Seniorinnen und Senioren an der Bevölkerung weiter wachsen. Damit die gewonnenen Lebensjahre auch schöne Lebensjahre werden, ist der Einsatz für mehr Gesundheit wertvoll - für jeden oder jede selbst und für eine gesunde Gesellschaft. Der Aufwand ist oft nicht groß, der Gewinn kann aber riesig sein.
(Quelle: www.bmg.bund.de)
