Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke. Dazu gehören Verkürzungen der Muskeln und Gelenkkapseln sowie Muskelschwächen. Ziel ist die Wiederherstellung physiologischer Bewegungsmuster, d.h. ein reibungsloses Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen, Nerven und Bändern. Die Manuelle Therapie arbeitet sowohl mit passiven Mobilisationen als auch aktiven Übungen zur Kräftigung und Stabilisation. Bei remedia können die Patienten zwischen verschiedenen manualtherapeutischen Verfahren wählen.

1) Maitland

Bei dem Maitland-Konzept (Namensgeber war der Australier Geoffrey D. Maitland) stehen nicht die einzelnen Gelenkanteile (Kapsel, Band, Muskel etc.) im Blickpunkt, sondern deren Komplexfunktion. In einem genauen Befund werden schmerztypische Bewegungen und Positionen eruiert, umgehend als Behandlungsposition genutzt und als ständige Wiederbefundszeichen in die Therapie eingebaut.

2) Mulligan

Das Mulligan-Konzept bezieht seine Stärke aus der Kombination von passiver Mobilisation durch den Therapeuten (später auch durch den Patienten selbst) und der dabei aktiv durch den Patienten durchgeführten Bewegung. I.d.R. kommt es bei diesem Konzept zu schnellen Beweglichkeitsfortschritten, die in das tägliche Bewegungsprofil integriert werden können.

3) Kaltenborn/Evjent

Das „europäische“ manualtherapeutische Konzept nach Freddy Kaltenborn und Olaf Evjent hat eine verstärkt biomechanische Ausrichtung. Ausgehend von der Beobachtung, dass sich jede Gelenkbewegung aus zwei Teilen (Rollen und Gleiten) zusammensetzt, werden die einzelnen Bewegungen durch den Therapeuten über spezifische Techniken herausgearbeitet und wieder aufeinander abgestimmt.

4) McKenzie (MDT)

Für nähere Informationen zu McKenzie gehen Sie über das obere Menue.